Stallmatten für Pferde - vorbeugend gegen Hufprobleme, Gelenkkrankheiten oder Allergien!

Boxenmatten aus EVA

Gummimatte oder EVA Softmatte?

Für Jahrzehnte waren Gummimatten der Standard bei Bodenmatten. Durch die Entwicklung neuer Werkstoffe steht nun auch für die Tierhaltung ein Material zur Verfügung, welches qualitativ hochwertigere Eigenschaften mit sich bringt - EVA. Softmatten aus EVA haben sich in den USA und in Asien in Pferdeställen mittlerweile durchgesetzt. Des weiteren ist EVA ein "grüner" Kunststoff und im Gegensatz zu einigen Gummimatten nicht mit krebserregenden Weichmachern belastet. Den Test zu den Schadstoffen in Gummimatten gibt es hier bei Cavallo .

Vorteile gegenüber Gummimatten:

  • wesentlich bessere Wärmeisolierung durch geschlossenen Zellstruktur - Einstreuersparnis und bessere Gesundheit Ihrer Pferde. Die Erklärung finden Sie weiter unten.
  • bessere Dämpfung - EVA Softmatten sind gesundheitsfördernd, beugen Arthrose vor (siehe unten) und unterstützen sogar die Heilung von Sehnenverletzungen. EVA wird in Hufschuhen zum Schutz und zur Polsterung für Pferde mit Hufproblemen verwendet. Ein Pferd mit Verschleißerscheinungen spürt Entzündungs- und Druckschmerzen meist deutlich und legt sich nicht nieder, weil es die durch das harte Liegen auftretenden Schmerzen fürchtet.
  • Rutschhemmend! Besonders harte Matten aus Gummi lassen bei nassen Hufen Pferde rutschen. Elastische und weichere Matten geben der Belastung des Hufes etwas nach, der Huf sinkt in die Matte ein und findet Halt! Zusätzlich besitzen die Matten ein Profil, welches ein Rutschen hemmt.
  • geringeres Verletzungsrisiko! Stallmatten sollten elastisch sein! Pferde lassen sich beim Hinlegen auf die Vorderfußwurzelgelenke fallen, bei zu bei hartem Boden und Steinen kann es sich verletzen!
  • nur etwa ein Drittel Gewicht gegenüber Gummi - leichtere Reinigung und Verlegung. Das Reinigen von Stallmatten kann Knochenarbeit sein, wenn hunderte von Kilogramm aus dem Stall gewuchtet werden müssen. Eine unserer Matten mit 2,23qm wiegt nur 15kg!
  • wesentlich leichter zu schneiden - leichtere Verlegung
  • Wasserundurchlässig! Die Matten können miteinander verklebt werden und man erhält dadurch eine komplett undurchlässige Fläche. Kein Durchsickern von Flüssigkeiten an den Fugen mehr! Mehr dazu weiter unten.
  • lange Haltbarkeit, die Matten können beidseitig verwendet werden, dadurch verlängert sich die Lebensdauer
  • besseres Preis/Leistungsverhältnis durch verbesserte Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Matten
  • Scharfe und harte Gegenstände können die Softmatten evtl. beschädigen. Daher sind sie für Eisen mit Stollen und Stiften nur bedingt geeignet, einige Halterinnen haben aber auch bei Pferden mit Stiften gute Erfahrungen gemacht. Bei der Nutzung mit Eisen mit Stiften oder Stollen müssen wir die Gewährleistung ausschließen.
  • Die Matten sind aus einem Mikroschaum gefertigt, d.h. sie enthalten mehr Luft, als z.B. Gummimatten. Die Matte formt sich nach einer Belastung mit dem Huf zurück, im Laufe der Zeit abhängig vom Pferdegewicht aber nicht immer zu 100%. Die Matten können sich daher im Laufe der Zeit senken.

Vergleicht man die Kosten für Einstreu, schneiden EVA Softmatten durch ihre extrem hohe Wärmeisolation besser ab. Diese Kosten sollte man nicht vernachlässigen.

Pferde frieren nicht dank Stallmatten aus EVA! Gummimatten wärmen kaum!

Die Fähigkeit von Materialien, der Kälte Widerstand zu leisten, kann durch den Widerstand (Resistance = R-Wert) gemessen werden, d.h. wie sehr sich ein Material gegen Auskühlung sträubt. Je höher der R-Wert, um so geringer der Wärmeverlust.

Stallmatten aus EVA haben einen R-Wert von 5, dieser ist damit 5–10 Mal höher als der von herkömmlichen Gummimatten und bewahrt vor dem Auskühlen bei Temperaturen bis zu minus 17 Grad!

Ein R-Wert von 0,5 - 1 bei Gummimatten bewahrt vor dem Auskühlen bei Temperaturen nur bis zu plus 9 bzw. 7 Grad! Bei Temperaturen darunter steigt die Auskühlung enorm! Das bestätigt auch Dr. Ende von der Equitana, wonach bei Wärme-/Kältemessungen über Gummimatten erhebliche Kälte im Vergleich zu Stroh oder Sägemehl gemessen wurde. Niemand käme auf die Idee, im Winter Gummistiefel zu tragen, das gilt auch im Pferdestall!

An 8 Monaten pro Jahr liegt die Außentemperatur nachts unter 7 Grad und an 6 Monaten gar im Minusbereich. Nach den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) e. V. und der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft e. V. müssen Stallböden im Liegebereich dem Wärmebedürfnis der Tiere entsprechen und Gummimatten sollten nur mit Einstreu benutzt werden.

Brauche ich Einstreu?

Viele Halter, die EVA Matten nutzen, benutzen keine Einstreu und berichten, dass sich ihre Pferde wohlfühlen. Durch die extrem hohe Wärmeisolierung des Schaumstoffs und die Elastizität ist im Prinzip keine Einstreu notwendig.

Da Pferde aber das Spritzen beim Stallen nicht mögen, macht es Sinn, ihnen eine pieselfreundliche Ecke mit Einstreu zur Verfügung zu stellen. Sollte die Pieselecke nicht angenommen werden oder nicht möglich sein, sollte zum Binden des Urins wenigstens etwas eingestreut werden.

Bei Verzicht auf Einstreu muss unbedingt auf ausreichende Gabe von Raufutter (Heu oder Stroh) geachtet werden.

Wieso beugen elastische Matten Arthrose vor oder tragen zur Heilung dieser bei?

Ausgelöst wird Arthrose meist durch eine ungleichmäßige Belastung der Gelenke, es kommt es zur Knorpelabnutzung und das Pferd lahmt. Ein Grund, warum die Gelenke ungleichmäßig belastet werden, ist die Statik, d.h. wie Ihr Pferd im Stall steht. Bei unebenem Stallboden (z.B. Stellen mit und ohne Einstreu) steht Ihr Pferd nicht gerade und die Gelenke werden ungleichmäßig belastet. Selbst der Hufausgleich, den der Huschmied macht, um Haltungsschäden zu korrigieren ist nutzlos, wenn der Boden nicht gerade ist. Ein elastischer und ebener Stallboden hilft, solche Beschwerden zu vermeiden.

Zusätzlich sollten Sie ihr Pferd aber von einem Tierarzt bzw. einem Pferdeheilpraktiker oder Osteopathen untersuchen lassen.

Staubbelastung für Pferde gering halten

Gut fünfzig Prozent des Pferdebestandes in Deutschland haben laut verschiedener Studien schon nach dem vierten Lebensjahr Schäden im Atemwegsbereich. Das sind die künftig hustenden Pferde, wenn die Haltungsbedingungen nicht verbessert werden. Die Hustenimpfung allein reicht nicht, solange der gesamte Bereich der Stallungen, der Futtermittel und der Reitanlage nicht auch in die überlegungen einbezogen werden. Husten beim Pferd ist immer ernst zu nehmen und ist stets durch den Tierarzt behandlungsbedürftig.

Im Stroh können sich Pilzsporen, Bakterien, Staub, Milbenkot usw. befinden und erhöhen die Staubbelastung im Stall. Der Einsatz von geeigneten Stallmatten reduziert die Staubbelastung im Pferdestall nachweislich und damit auch die Zahl der Erkrankungen und Schäden im Atemwegsbereich.

Achten Sie dabei auf die Möglichkeit einer einfachen Reinigung der Matten denn Bakterien und Ungeziefer siedeln sich gern unter Matten an. Unsere Pferdematten aus EVA lassen sich wesentlich einfacher reiningen als herkömmliche Gummimatten.

Gesundheitsrisiko durch Stallmatten?

In Deutschland sind ca. 90% aller Pferdehalter(innen) weiblich. Alle Stallmatten müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden, und die Matten aus dem Stall bewegt werden, um den Untergrund bzw. die Mattenunterseite zu reinigen.

Stallmatten aus Gummi werden oft als Quadratmeterstücken angeboten und nicht selten wiegt solch eine Matte 30-40kg, besonders wenn man eine etwas bessere Isolierung haben möchte. Je Stall müssen dann oft 400 - 1000kg Matten bewegt werden. Nach EU-Richtlinien und Richtlinien der Berufsgenossenschaft ist Frauen nur ein Gewicht bis 15kg für Heben und Tragen zuzumuten.

Allein für das Reiningen eines Quadratmeters Gummimatte heben Pferdehalterinnen oft das Doppelte an Gewicht. Auch wenn die meisten Halterinnen alles für Ihre Pferde tun würden, mit ruinierten Bandscheiben und Verspannungen macht selbst das schönste Hobby nicht wirklich Spaß!

Eine Alternative dazu bieten elastische und leichtere Matten aus EVA Schaum, die ca. nur ein Drittel des Gewichts von Gummi haben. Hier wiegt ein Quadratmeter weniger als 10kg, angebotene Matten mit 2,24qm und 25mm Stärke wiegen nur 15kg und sind, falls erforderlich auch teilbar.

Relativ schnell können Sie bei diesen Matten auch überprüfen, ob und wie sehr die Matten bzw. der Stallboden unter den Matten verschmutzt ist, eine Ecke dieser leichten Matten anzuheben ist nicht schwer.

Das geringe Gewicht dieser Matten kommt durch die geschlossene Zellstruktur zustande, bei der jede Zelle Luft einschließt und damit auch wesentlich besser gegen Kälte isoliert und die Elastizität mit sich bringt. Mit bloßem Auge ist diese Struktur nicht sichtbar, die Eigenschaften lassen sich aber sofort fühlen, wenn man ein Stück Matte mal in der Hand hält.

Welche Matten kommen in Frage: durchlässige oder undurchlässige?

Durchlässige Bodenbeläge machen nur Sinn, wenn die Flüssigkeiten darunter auch wegsickern können - bei einem Betonboden verbieten die sich von alleine. Unsere Softmatten sind undurchlässig und daher für festen Untergrund wie Betonböden oder Pflaster geeignet. Ein leichtes Gefälle ist möglich.

Wie oft und wie kann ich die Matten reinigen?

Die Matten sollten regelmäßig von unten gereinigt werden, um Bakterien- und Ungezieferbefall zu vermeiden. Durch das geringe Gewicht ist es einfach, unter die Matte zu schauen um zu prüfen, ob eine Reinigung ansteht oder auch nicht. Da sich die Matten durch ihre Elastizität dehnen können empfehlen wir, die Matten nach dem Reinigen in der gleichen Anordnung/Reihenfolge wieder in den Stall zu legen, um die Verzahnung weitestgehend gewährleisten zu können.

Wenn die Pferde gestallt haben kann man mit einem Eimer Sägespäne zum Aufsaugen drüber streuen und dann abkehren, oder mit einem Eimer Wasser die Pissstellen wegkehren. Für die Grundreinigung können die Matten mit einem Schlauch abgespritzt und mit einem Besen abgebürstet werden, eine Reinigung mit Hochdruckreininger ist auch möglich. Durch die große Mattenfläche - 2,24qm und das leichte Gewicht - 15kg/Matte ist das Herausnehmen und wieder Verlegen schnell und einfach getan. 

Brauche ich ein Gefälle im Stall?

Ein leichtes Gefälle im Stall hat den Vorteil, dass Flüssigkeit von der Matte bzw. falls etwas darunter gelaufen ist besser ablaufen kann und nicht stehen bleibt. Um zu Verhindern, dass die Pferde auf die gesamte Mattenfläche pieseln kann man auch nur eine Pieselecke einstreuen (evtl. nur auf eine Matte), die man dann täglich reinigt. Da Pferde in der Regel nicht auf die blanken Matten pieseln funktioniert das in der Regel ganz gut, klappt aber nicht bei allen Pferden, aber bei den meisten. Wenn Sie die Pieselstellen mit Kalk (Futterkalk) einstreuen, können Sie den Geruch binden.

Ohne Gefälle sind die Matten auch geeignet, der Urin sollte aber dann durch etwas Einstreu gebunden werden. Falls nicht eingestreut werden soll, kann das Einrichten einer eingestreuten Pieselecke helfen, wenn die eingestreute Pieselecke von den Pferden angenommen wird (klappt bei Stuten eher nicht, wenn sie rossig sind). 

Da alle Matten Fugen haben, kommt zwischen den Fugen im Laufe der Zeit schon Flüssigkeit nach unten durch. Das Problem haben aber alle Matten. Matten aus EVA können Sie aber mit einem PU-Montagekleber an den Seiten miteinander verkleben und Sie erhalten eine dauerhafte wasserundurchlässige Verbindung aller Matten bei denen nichts mehr an den Fugen durchsickert. Allerdings lässt sich ein verklebter Boden von unten kaum noch Reiningen.

Verrutschen die Matten durch ihr relativ leichtes Gewicht?

Verschieben tun sich die Matten eigentlich kaum und wenn, dann nach mehreren Wochen nur wenige Zentimeter. Das kommt dadurch, dass sich die Pferde beim Aufstehen seitlich abstoßen. Man kann die Matten aber an einer oder zwei Seiten mit Holzleisten aus Holz einfassen und fixieren. Wir empfehlen dazu Eichenholz, da andere Hölzer schneller verrotten.

Sind die Matten wirklich wasserundurchlässig?

Ja, die Matten selbst schon. Dennoch kann durch die Fugen Urin nach unten durchsickern.

Das Problem haben die meisten Stallmatten und selbst Kunden mit Matten mit sogenannten Falzkanten berichten vom Durchsickern. Durch das geringe Gewicht der Matten brauchen Sie nur die Matten anzuheben um zu schauen, wie groß die Verschmutzung ist. Sie heben pro Matte mit 2,24qm nur 15 kg, bei Gummi können das bei gleicher Fläche schon 60 - 70kg sein.

Vertragen die Matten Hufeisen und Stollen?

Barhufer haben kein Problem mit den Matten, Hufeisen können Spuren in den Matten hinterlassen. Für Eisen mit Stiften oder Stollen sind die Matten nur bedingt geeignet, einige Halterinnen haben aber auch bei Pferden mit Stiften gute Erfahrungen gemacht. 

Wie verlege ich die Matten?

Alle Infos dazu unter "Verlegen der Stallmatten"

Was kosten die Matten?

Preise finden Sie unter "Anfrage", gern erstellen wir Ihnen ein Angebot per E-mail für eine Bestellung!

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