Schadstoffe in Gummimatten für Pferde

Die meisten der von Cavallo getesteten Gummimatten dürften aufgrund enthaltener Schadstoffe nicht mal als Autoreifen verkauft werden! 

Für Pferde gibt es noch immer keine gesetzliche Regelung!  

Alternative: Unbedenkliche EVA Matten!

Die Zeitschrift Cavallo testete acht verschiedene Gummimatten auf Schadstoffe, darunter auch hochpreisige Markenprodukte, nur eine davon blieb unter den empfohlenen Richtwerten!

Im April 2010 veröffentlichte das Pferdemagazin Cavallo einen Testbericht, dabei lagen sieben von acht getesteten Gummimatten über den empfohlenen Grenzwerten! Details zum Test und welche Matten getestet wurden finden Sie hier oder in der Aprilausgabe 2010 von Cavallo.

Ab dem 1. Januar 2010 ist die Verwendung von Weichmachern für die (Auto-)Reifenproduktion nur noch zulässig, wenn deren Gehalt bestimmte Grenzwerte nicht überschreitet. Für Stallmatten gibt es aber keine gesetzliche Regelung!

Unsere Matten wurden durch den selben Test bereits im Dezember 2009 durch den TüV Rheinland geprüft und erfüllen die PAK Anforderungen gem. ZEK 01.2-08 Kategorie 2 d.h. keine Überschreitung der Grenzwerte in Materialien mit längerfristigem Hautkontakt!

Da unsere Matten keine Weichmacher enthalten, können wir die Grenzwerte für PAK in Materialien mit längerfristigem Hautkontakt einhalten!

Was sind PAK?

PAK steht für Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und sind nachweislich karzinogen - krebserregend!

Wie kommen die PAK in die Stallmatte?

Bei der Herstellung von Gummi ist die Verwendung von Füllmitteln wirtschaftlich vorteilhaft, da dadurch das Material gestreckt wird und die Kosten für Kautschuk reduziert werden. Bei Verwendung hoher Füllmittelanteile (in der Regel Calciumsulfat) wird der Gummi sehr hart.
Das Material wird wieder weicher, wenn Mineralöle zugesetzt werden.
Werden an Stelle von sauberen Mineralölen jedoch Teeröle als Weichmacheröle verwendet, so sind in diesen häufig hohe Gehalte an PAK enthalten. (Quelle TüV Rheinland)

Die Aufnahme der Stoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser sowie durch die Haut und durch die Atmung der belasteten Luft über die Lunge.

Krebserregende PAK verursachen beim Menschen z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.

Beim Vergleich von Stallmatten bzw. Einholung von Angeboten sollte man sich auch nach der Belastung mit Schadstoffen beim Hersteller erkundigen bzw. nach dem Prüfbericht des TüV fragen!

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

http://www.focus.de/gesundheit/ticker/koeln-gesundheitsschaedigende-pak-in-vielen-produkten_aid_386144.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Polycyclische_aromatische_Kohlenwasserstoffe#PAK_in_Verbraucherprodukten

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